Upon A Red Sky im Interview

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Upon A Red Sky gibt es schon knapp acht Jahre. Wir durften nun mit den Österreichern sprechen.

Hallo Upon A Red Sky, stellt euch doch mal bitte kurz vor: Wer spielt welches Instrument, welche Freizeitaktivitäten übt ihr aus, wo kommt ihr her und was macht ihr neben der Musik?
Wir sind eine wunderschöne Band aus dem wunderschönen Niederösterreich und spielen Musik die uns Spaß macht. Chris ist der Sänger, die beiden Michaels übernehmen die Gitarre, Bi übernimmt den „Rumble from down under“ und Mani das Schlagzeug. Zwecks Hobbies überschneiden wir uns alle mehr oder weniger: Sport, Zocken und natürlich die Musik.
Wieso macht ihr Deathcore? Gab es besondere Einflüsse oder Gedanken die dahinter stehen?
Ich will unsere Musik eigentlich gar nicht in eine Schublade stecken. Wir machen die Musik, die uns gefällt und haben eigentlich keine Gedanken dabei gehabt, außer, dass es uns wie gesagt irrsinnig Spaß macht diese Musik zu kreieren und auf der Bühne vorzutragen. Aber wenn du schon ein Genre wissen willst: Ich bezeichne unsere Musik gerne als Melodic Deathcore. Old-School Melodic Death Metal gewürzt mit den modernen Einflüssen des Metalcore.
Was zeichnet euch aus? Was ist an euch anders oder besser als bei anderen Bands?
Puh, schwer zu sagen, da ich in die interne Prozesse und menschlichen Bände anderer Bands keinen Einblick habe. Aber was mir sofort einfällt ist, dass wir alle privat auch dicke Freunde sind und seit unserer Gründung keinen Line-Up Wechsel hinter uns haben. Wir machen die Musik als Spaß, als Hobby und wollen nichts forcieren. Damit einher kommt eine wunderbare Gelassenheit.uarsaegis
Ihr veröffentlicht bald eine neue EP mit dem Namen „Aegis“. Wenn man sich das Cover Artwork und die Titel der Songs anschaut könnte man meinen, dass es sich um eine Konzept EP handelt. Stimmt das? Was steckt dahinter und wird es anders als bisher? Erzählt uns ein bisschen über die Scheibe.
Ja, damit hast du Recht. Prinzipiell kam mir beim schauen des Films „300“ die spontane Idee eine EP darüber zu machen, die die ganze Geschichte des Films erzählt. Somit habe ich mal einen ersten Draft – also ein Grobgerüst der Inhalte der Songs – fabriziert und meinen Dudes vorgelegt, die auch sofort davon begeistert waren. Daraufhin hat unser Gitarrenmastermind Michael „Geeny“ mit unserem anderen Gitarristen Michael „Ö“ zusammengesetzt und den ersten musikalischen Entwurf der Lieder kreiert. Bi und Mani haben dann auch ihren „Rumble from down under“ und „DADADADADA TSCH DADADADA“ Senf dazugegeben und naja, irgendwann hatten wir diese 5 Lieder inklusive einem Intro & Interlude und haben gesagt, dass es nun Zeit wird ins Studio zu gehen. Das haben wir dann auch getan und seit dem 4. Mai gibt es die EP nun online und physikalisch zu erwerben. Und auf die Frage „Was ist anders als bisher“ gibt es nur folgende Antwort: Viel erwachsener und ausgereifter. Einfach reinhören. Musik soll man nicht beschreiben sondern fühlen ;-)
Plant ihr mit der EP eine etwas größere Tour durch Deutschland oder Österreich?
Zurzeit ist noch nichts geplant. Wenn es im Rahmen des Möglichen ist sind wir aber gerne dafür offen (höhö).
Euch gibt es schon seit 2008 und ihr habt mittlerweile schon einige große Shows gespielt. Gab es da einen besonderen Moment, der euch im Kopf bleibt? Habt ihr eine lustige Konzertgeschichte von euch oder ist euch schon einmal etwas Blödes während einem Konzert passiert?
Erwähnenswert ist hier sicher die erste Show am Nova Rock – eines der größten Festivals in Österreich. Weiters hatten wir mal eine Show in Deutschland wo nur Punks anwesend waren, die aber trotzdem richtig abgegangen sind. Das war echt lustig haha :D
Etwas richtig Blödes hatten wir noch nie. Natürlich hat man mal bessere und mal schlechtere Shows, und manchmal ist man auch nach dem Konzert richtig angefressen weil dies und das nicht richtig geklappt hat. Aber schlussendlich machen wir immer das Beste daraus und nehmen es nicht so ernst. Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken und dem Publikum fällt es in 99% der Fälle sowieso nicht auf ;-)
Auf welches Equipment verlasst ihr euch auf euren Gigs bzw. was nutzt ihr auf der Bühne?
Unsere Gitarristen/Bassisten verlassen sich auf Ibanez, Ltd, Agile und Schecter und nutzen Engl und Bugera Amps. Schlagzeugmäßig kommen Becken der Zildjian, Sabian, Meinl in Spiel, sowie ein Set der Marke DR-Custom. Ich benutze meistens das Mikro das vorhanden ist – welches in 90% der Fälle ein Shure SM58 ist.
Wo seht ihr euch in 1 ½ Jahren? Habt ihr besondere Ziele oder Festivals, wo ihr in Zukunft gerne mal spielen wollt?
Das kann ich nicht beantworten. Zukunftsprognosen sind immer zu vage und ich weiß im Endeffekt, dass es immer anders kommen wir. In anderen Worten – oder wie wir in Österreich immer gerne zu sagen pflegen – „Zuwakemma lossn“ was so viel heißt wie „Abwarten und Whiskey trinken“ ;-)
Wollt ihr den Lesern noch etwas sagen?
Vielen Dank für euren Support und es gheat vü mehr gschmust!!!! Grias eich :D
Danke für das Interview und viel Erfolg!

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About Author

Florian Hilger

Gründer und Chefredakteur des Magazins. Außerdem zuständig für diverse Konzertreihen (u.a. Shout loud Neuwied, Loud!Fest...). Ansprechpartner für Kooperationen etc..

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