Suck it Up im Interview

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Hallo Suck it up, stellt euch doch mal bitte kurz vor: Wer spielt welches Instrument, welche Hobbys habt ihr, wo kommt ihr her und was macht ihr neben der Musik?

Wir kommen alle 4 aus Ludwigshafen am Rhein in Rheinland-Pfalz. Die Band besteht aus dem Schlagzeuger Lukas King, seinem Bruder Clemens King der Bassist und einer der beiden Leadsänger ist, dem Gitarrist Benjamin Walter und dem Leadsänger und Gitarristen Julian Seepe. Musik ist das Hobby bzw die Leidenschaft der wir alle 4 mit Abstand am meisten Zeit und Aufmerksamkeit schenken, nebenher spielen Clemens, Lukas und Benny Fußball ein einem Verein und Julian fährt Skateboard und Snowboard.

 

Wie kam es dazu, dass ihr gemeinsam Musik macht?

 

Wir haben zuvor alle 4 in unterschiedlichen Bands gespielt, bis Clemens Julian durch das gemeinsame Interesse an Pop-Punk kennen lernte. Zu zweit haben sie an Riffideen und ähnlichem gearbeitet, jedoch schnell gemerkt dass es an der Umsetzung durch fehlende Instrumentenbesetzung scheitern wird. Daher kam Clemens auf die Idee Benny und Lukas mit ins Boot zu holen und Julian vorzustellen. Damit war die Gruppierung vollständig und es stellte sich bei mehreren Jam-Sessions heraus, dass wir uns alle gut verstanden und das Zusammenspiel harmonierte. Auch was die Musikrichtung anging waren wir uns einig. Als wir dann gemeinsam unseren ersten Song “Highschool Anthem” geschrieben hatten, entstand auch letztendlich ein Bandname und wir konnten uns entgültig als vollständige Band bezeichnen.

 

Wer von euch schreibt die Songs? Und welche Künstler beeinflussen euch dabei?

Das Songschreiben ist bei uns ein Gemeinschaftsarbeit, meist bringt Clemens, Julian oder Benny einen Anstoß mit einer Riffidee die oftmals aus nicht mehr als 4 Takten besteht. Nachdem diese den übrigen präsentiert wurde, trägt jeder ein bisschen seinen Teil dazu bei dass die Idee eine Form und Struktur bekommt. Die Texte allerdings schreibt Julian, wobei die anderen sich hierbei mit Ideen und Themen von denen der Text handeln soll mit einbringen. Inspirieren tun uns hierbei verschiedene Künstler aus der Pop-Punk Szene, die Grunintension überhaupt erst Pop-Punk zu machen kam von der Band blink-182, die heute auch immer noch mit zu unseren Lieblingsbands zählt. Ansonsten holen wir uns Einflüsse und Inspirationen von New Found Glory, The Wonder Years, Neckdeep, Heroes For Hire und weiteren.

 

Wovon lasst ihr euch beim Songwriting inspirieren? Welche Themen deckt ihr in euren Songs ab?

Meist kommt die Inspiration von persönlichen Erlebnissen oder Ereignisse her, oft denken wir uns aber auch Themen aus die zu der Musikrichtung passen oder über unserer Meinung nach gesungen werden müsste.

 

Vor kurzem habt ihr bei der Rocknight in Koblenz gespielt. Wir waren positiv überrascht und wollen gern wissen, wie der Auftritt für euch war?

Der Auftritt hat uns sehr viel Spaß gemacht. Wir haben uns über die kurzfristige Anfrage gefreut und waren uns sofort einig, dass wir alle am Start sind um bei der Rocknight zu spielen. Es ist immer cool Gigs zu spielen die etwas weiter weg sind, vorallem wenn einen dort noch niemand kommt. Das ist für uns die Chance einen neuen und vielleicht auch beleibenden, hoffentlich positiven Eindruck zu hinterlassen.
Das Event war gut organisiert und geplant und auch die Location war ziemlich cool.
Überrascht waren wir auch vom Publikum was sich durch die Lautstärke in dem kleinen Raum nicht hat abschrecken lassen und ordentlich mit gefeiert hat. Im großen und ganzen war es für uns ein richtig cooler Abend.

 

Wie schaut es sonst bei Konzerten aus? Ist euch etwas besonders spannendes, lustiges oder gar schlimmes passiert?

Das spannenste bzw. aufregenste war bis jetzt der Auftritt und Sieg bei der Tuju Rock Party vom internationalen Turnfest als wir vor mehr als 5000 Zuschauern spielen durften. Was wirklich schlimmes ist uns bis jetzt zum Glück noch nicht passiert, bis auf  kleinere Pannen während einem Gig wie z.B. eine gerissene Seite oder Ausfall der Senderanlage ist uns was wirklich schlimmes bis jetzt erspart geblieben.

 

suckitup

Ihr habt mittlerweile mehrere Musikvideos mit eigenen Songs und teilweise über 100.000 Klicks. Wieso gibt’s noch kein Album? Ist da was in Planung?

Wir waren dabei unser erstes Album mit allen Singles aus Youtube und einigen neuen Songs aufzunehmen und wollten das wie bis her selbst mit unserem Home-Recording Equipment machen, als wir plötzlich eine Anfrage von einem Produzenten bekommen haben. Nach mehreren Gesprächen und einem Treffen mit ihm, haben wir entschieden dass Album bei ihm und mit seiner Hilfe professionell aufzunehmen und zu veröffentlichen. Das ganze ist bereits schon in vollem Gange und wird vorraussichtlich gegen Ende Mai fertig sein.

Was wollt ihr musikalisch noch erreichen?

Also ein bestimmtes Ziel haben wir uns da nicht gesetzt, wir setzen uns sofern auch nicht unter Druck. Wir machen einfach weiter wie bisher und schauen was dabei rauskommt und was sich so ergibt. Aber insgeheim wär es natürlich der Traum von uns 4, dass wir irgendwann mit der Musik Geld verdienen könnten und es zu unserem Hauptberuf wird, weil niemand von uns sich einen besseren und cooleren bzw erfüllenderen Beruf als das vorstellen kann.

Danke für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

 

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About Author

Florian Hilger

Gründer und Chefredakteur des Magazins. Außerdem zuständig für diverse Konzertreihen (u.a. Shout loud Neuwied, Loud!Fest...). Ansprechpartner für Kooperationen etc..

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