Placenta im Interview

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Wir hatten vor kurzem das Vergnügen uns mit den Jungs von Placenta unterhalten zu dürfen. Ein paar Infos zur Gründung und zum aktuellen Album “Missgunst und Neid” findet ihr im Interview. Viel Spaß!

Hi Placenta, könntet ihr euch kurz vorstellen? Einfach kurz welche Rolle ihr in der Band einnehmt, wo ihr herkommt und was ihr neben der Musik macht.

Wir sind fünf Berliner Jungs (Sven/Vocals, Micha/Git, Daniel/Git, Axel/Bass, Tobi/Drums+Vocals), die neben ihrer Leidenschaft Musik studieren und arbeiten.

Welches Genre schreibt ihr euch zu und wodurch hebt ihr euch von anderen Bands ab?

Wir haben unseren Stil einmal humorvoll als Honic Melonic Death Metal bezeichnet. Es ist eine Mischung sämtlicher Stilistiken von Death Metal bis Rock. Unsere Stärke sind die Pausen.

Wie sah der Beginn eurer Band aus? Was hat euch dazu bewegt Placenta zu gründen?

Tobi: Wir waren drei punkige Neuntklässler, die rebellische Musik machen wollten.

Eure Musik hat sich über die Zeit ja gewandelt. Zu Beginn wart ihr ja eine Punkrock Band, warum habt ihr daraufhin entschieden euren Stil zu wandeln?

Tobi: Eine Stiländerung nimmt man sich normalerweise nicht vor – sowas passiert automatisch. Mit der persönlichen, kommt die musikalische Weiterentwicklung.

Im November habt ihr sogar Auftritte in der tschechischen Republik und aus dem lokalen Rahmen in Deutschland habt ihr euch ja schon längst rausbewegt. Habt ihr nun Pläne mehr Leute mit eurer Musik zu erreichen?

Schon lange versuchen wir mit unserer Musik vielen Menschen etwas Gutes zu tun und Tschechien ist eine schöne Republik.

Wie war das Feedback bei euren Auftritten? Denkt ihr die Shows haben Begeisterung ausgelöst?

Mitunter kann man die Reaktionen als Freude interpretieren, ja.

Gab es in eurer Zeit als Band unglaubliche Ereignisse, die ihr nicht vergessen werdet?placenta

Da gab es viele…

Unglaublich geile Shows, unglaublich gastfreundliche Menschen und unglaublich lustige Situationen aber auch einige unglaublich beschränkte und unzuverlässige Zeitgenossen vergisst man nicht.

Wie seid ihr dazu gekommen auf eurem neusten Album „Missgunst & Neid“ die Texte auf Deutsch aufzunehmen?

Wir haben eine neue Stufe der eigenen Textidentifikation erklommen. Außerdem wurde so unseren deutschen Fans gegenüber eine neue Stufe der Verständlichkeit generiert. Außerdem: Der Wortwitz geht im Englischen als Nicht-Muttersprachler meist verloren.

Gab es Bands die euch besonders gerprägt haben beim Songwriting und bei der Musik?

Das wandelt sich mit den Jahren. Einige einflussreiche Bands waren z.B.: Refused, Japanische Kampfhörspiele, The Black Dahlia Murder und Meshuggah.

Wie sieht euer weiterer Weg aus? Plant ihr eine neue Platte?

Wir machen’s so wie immer – Wenn sich das aktuelle Album abgespielt anfühlt, schreiben wir neue Lieder!

Noch ein letztes Wort an die Leser?

Support Your Local Scene!

Ihr kennt Placenta noch nicht? Dann hört mal rein:

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About Author

Florian Hilger

Gründer und Chefredakteur des Magazins. Außerdem zuständig für diverse Konzertreihen (u.a. Shout loud Neuwied, Loud!Fest...). Ansprechpartner für Kooperationen etc..

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