Livereview: A Chance for Metal 2015

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Das A Chance for Metal Festival Andernach hat sich innerhalb kürzester Zeit in Andernach etabliert und so wundert es nicht, dass auch die Ausgabe 2015 kurz nach Öffnung der Abendkasse ausverkauft ist. Bereits im Vorverkauf deutete sich dies an. 600 Karten wurden verkauft. Als die Türen am Freitag, den 1.Mai 2015, pünktlich um 17:30 Uhr öffneten standen bereits mehr als 100 Metalheads vor der Tür um sich eins der letzten, heiß begehrten Abendkassentickets zu sichern.

FREITAG, 1.05.2015

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Die Jungs von WeAreWolf aus dem Raum Köln/Bonn eröffneten das Festival um 18:30 Uhr mit einem Feuerwerk an tanzbaren Metalcore-Songs. Das Publikum applaudierte und die ersten Headbanger kamen auf ihre Kosten. Während des letzten Songs entstand dann auch der erste richtig großen Circle-Pit. Rene und seine Truppe hatten auf der großen Juz Bühne scheinbar Spaß und nutzen diese voll aus. Die Bühnenshow überzeugte durch viel Bewegung, Sprünge und Nähe zum Publikum.

Musikalisch hat die Gruppe einiges auf dem Kasten. Schaut also unbedingt auf der Seite der Band vorbei und hört rein.

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shredhammer2Shredhammer

Schon während des Aufbaus grölte das mittlerweile noch größere Publikum den Bandnamen. Als die Band, welche musikalisch in Richtung Pantera & Co einschlägt, die Bühne betritt kennen die meisten schon kein Halten mehr und headbangen ordentlich. Nach jedem Song streckte das Publikum die „Pommesgabel“ in die Luft und spornte die Band zu Höchstleistungen an. Insgesamt ein toller Gig, welcher auch das Publikum zum schwitzen brachte.

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Nach einer etwas längeren Umbaupause legten All Will Know los. Die Halle war bei der Truppe leider nicht ganz so voll, wie bei den Bands zuvor. Allerdings ist das wohl eher auf die auftauchende Sonne zurückzuführen, die zahlreiche Fans vor das Juz zog, um ein kühles Bier zu trinken. Musikalisch zeichnete sich die Gruppe vor allem durch den Wechsel von klaren und harten Gesang aus. Ein drückender Schlagzeugbeat und schnelle Gitarrenriffs vervollständigen das Gesamtbild. Top!

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eot1Edge of Thorns

Edge of Thorns sind aus Bitburg angereist und boten Power Metal, wie man ihn kennt. Die Halle war gut gefüllt und die Songs wurden stimmig abgeliefert. Eine grundsolide Performance, die das Publikum zum größten Teil überzeugte. Die Gitarristin Jani fiel besonders auf, da diese sich mit dem Sänger am meisten auf der Bühne bewegte.

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Um knapp 22:00 Uhr betraten Midnight Odyssey die Bühne. Die Herren boten dem Publikum klaren Gesang und ein langsameres Instrumentalspiel als die Bands zuvor. Rock n Roll in guter Qualität gab es bei endlich hellerem Licht zu hören. Die ruhigen Parts brachten das Publikum zum Schunkeln und mitklatschen. Ein guter Auftritt, leider aber nur vor halb voller Halle. Die Show hätte lediglich durch mehr Bewegung der Saitenspieler verbessert werden können.

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Headliner des ersten Festivalabends sind die sympathischen Jungs von Dragonsfire. Für die Band ist dies ein ganz besonderer Abend und der erste Auftritt im Jahr 2015 ohne Torsten Thassilo Herbert. Die Band bestätigte Frank Richter von All Will Know und Orcus Patera als festes Bandmitglied am Bass und am Mikrofon. Am Mikrofon gaben sich zusätzlich die Sänger von Secutor, Sic Zone, Steelpreacher und von weiteren Bands die Ehre und sorgten für gute Stimmung in der komplett vollen Halle des Juz Live Clubs Andernachs. Ein sehr professioneller und gelungener Auftritt! „Wir stoßen viel zu wenig an!“ sagt der Drummer und Veranstalter Jan. Besser kann man es nicht beschreiben, denn ohne Metal und Äppler macht es eben keinen Spaß! Schaut unbedingt auf den Bandseiten an und verfolgt die Zukunft der Band.

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SAMSTAG, 2.05.2015

elmsfireElmsfire

Der zweite Festivaltag startete bereits um 15:00Uhr mit musikalischer Untermalung der Band Elmsfire. Metal mit Keyboard und viel Bewegung gab es zu bestaunen. Der Gitarrist ließ es sich außerdem nicht nehmen eine Runde mit der Gitarre in der Hand durchs Publikum zu laufen und sorgte so für extreme Publikumsnähe. Mittendrin statt nur dabei also! Ein gelungener Start in den zweiten Tag beim A Chance for Metal Festival vor recht gut gefüllter Halle, wenn man beachtet, dass es erst so früh ist.

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blizzenBlizzen:

Die vierköpfige Heavy Metal Band Blizzen existiert erst seit Januar 2014 und sorgte für gute Stimmung beim Publikum. Deutlich mehr Metalheads haben mittlerweile den Weg in die Halle gefunden und applaudieren fleißig. Der Band merkt man den Spaß an der Musik sichtlich an. Überzeugend!

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spectralSpectral

Die Metalband Spectral aus dem schönen Gerolstein in der Vulkaneifel existiert seit 1995 und lieferte auf dem A Chance for Metal eine routinierte Show ab. Trotz technischer Probleme, die dazu führten, dass das Intro nicht abgespielt werden konnte ließen es sich die Anhänger der Band nicht nehmen in den ersten Reihen zu headbangen und zu feiern. Dennoch ist es bei der Band nicht mehr so voll, wie bei den Acts zuvor. Die sechsköpfige Truppe überzeugte durch wuchtige Riffs, einen treibenden, sehr schnellen Schlagzeugbeat und aggressive Vocals. Ein wenig mehr Bewegung auf der Bühne würde sicher nicht schaden – dennoch eine gute Show!

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gloryfulGloryful

Nach einem kurzen Intro ging es bei den Jungs von Gloryful energiegeladen los. Voller Körpereinsatz und saubere Instrumentals überzeugten das anwesende Publikum. Die gute Laune der Band steckte an. Die Zuschauer klatschten und sangen mit. Die Band spornte das zu noch mehr Bewegung an und so liefen die Gitarristen von der einen Bühnenseite zur anderen. Mit Songs wie „Highway to Dead“ konnten die Duisburger unter Beweis stellen, dass sie es beherrschen Heavy Metal Hymnen zu schreiben.

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me2Methusalem

Weiter im Programm ging es mit der Powermetal-Band Methusalem, welche wohl eine der weitesten Anreisen auf sich nehmen musste. Aus den Niederlanden begaben sich die fünf Musiker nach Andernach in den schönen Juz Live Club. Zu hören gab es Powermetal, wie man ihn kennt. Positiv fällt vor allem der Sänger auf, der während der gesamten Show umherspringt, sich dreht und voller Elan seine Texte ins Mikro sing.

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braindamageBrain Damage

Als Brain Damage nach einer längeren Umbaupause die Bühne betraten war es nicht allzu voll in der Halle. Die meisten Zuschauer haben sich wohl die letzten Sonnenstunden genutzt, um etwas zu essen und ein kühles Bier zu trinken. Ein routinierter Auftritt, der der Band wohl ziemlich Spaß gemacht hat.

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sz7Sic Zone

Sic Zone nutzen die Umbaupause und machten schon durch die Bühnenaufbauten auf sich aufmerksam. Mehrere beleuchtete Traversen und ein schicker Backdrop zierten die Bühne. Nicht außer Acht zu lassen ist natürlich der extravagante Mikrofonständer. Pünktlich zum Start des Sets war die Halle dann voll. Nach einem neuen Intro mit mehreren Assistenten auf der Bühne, die mit Taschenlampen ins Publikum leuchteten ging es dann brachial und energiegeladen los. Die Songs lösten beim Publikum eine gute Stimmung auf. Große Circle-Pits wurden gestartet, Wall of Deaths gab es zu sehen und auch einige Crowdsurfer. Beim Song „Sweat Person“ spielte Phil von Incertain an Pys Gitarre und sorgte für einen weiteren Höhepunkt der Show. Zum Schluss des Sets durften dann noch einige Zuschauer mit auf die Bühne und headbangen. Eine perfekte Show und definitiv das Highlight des Tages! Wir freuen uns schon jetzt auf den 3.10.2015, denn dann spielen Sic Zone beim Loud!Fest in derselben Location!

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mod2Masters Of Disguise

Nach der Show von Sic Zone war das Publikum wohl erstmal platt und brauchte frische Luft. Dennoch füllte sich die Halle bei den Herren von Masters of Disguise ziemlich schnell. Speed Metal und Einflüsse von Power Metal aus alten Tagen gab es live zu hören. Songs aus dem kürzlich veröffentlichtem Album „The Savage and the Grace“ wurden live gespielt und brachten das Publikum zum klatschen.

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de2Desaster

Der Headliner des zweiten Festivaltages betrat um etwas nach 23:00Uhr die Bühne und legte brachial los. Die Musik beschreibt die Band selbst als „Traditional Blacking Thrash Metal“ und das trifft es wohl! Einflüsse von Bands wie Venom, Kreator und Sodom lassen sich erkennen und begeistern das anwesende Publikum! Doch auch die Band hatte Spaß. Auf Facebook schreibt diese zum Auftritt: „Thank you Andernach! We had a blast!“.

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Und auch wir von www.shout-loud.de sagen DANKE für eine tolle, neunte Auflage des A Chance for Metal Festivals! Wir freuen uns bereits auf das 10.Festival im nächsten Jahr! Streicht euch schon mal den 6. und 7.Mai 2015 im Kalender an und sichert euch ab dem 1.11.2015 die Karten!

Weitere Bilder und Eindrücke findet ihr auf unserer Facebook-Seite.

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About Author

Florian Hilger

Gründer und Chefredakteur des Magazins. Außerdem zuständig für diverse Konzertreihen (u.a. Shout loud Neuwied, Loud!Fest...). Ansprechpartner für Kooperationen etc..

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