Livereview: Black Tongue und Suicide Silence

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Am Mittwoch den 10.12.2014 machten Suicide Silence auf ihrer Headliner-Tour Halt in Wiesbaden im Schlachthof.

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Mit im Gepäck hatten sie Black Tongue. Allerdings waren hier schon viele Fans vor dem Konzert darüber verärgert, dass die eigentlich angekündigten Vorbands Thy Art is Murder und Fit For an Autopsy eine Woche vorher absagten. Der Grund dafür ist nicht ganz klar, aber Thy Art is Murder liesen verlauten, dass sie für den Gig in Wiesbaden nie gebucht worden waren. Dementsprechend füllt sich die Halle nur sehr langsam und bei Black Tongue war noch relativ wenig Publikum anwesend. Der Sänger betrat die Bühne barfuß und hatte eine durchaus beeindruckende Stimme. Die Band spielte ihr Set fließend durch und lies kaum ein Wort zwischen den Songs verlauten. Viele Songs wirkten recht eintönig und viel Stimmung kam nicht auf.

Suicide Silence hingegen sorgten direkt für Stimmung. Die Band schien allgemein richtig Spaß zu haben. In der mittlerweile gefüllteren Halle machte sich ein riesiger Moshpit breit, der hier niemanden störte, da es genug Platz gab. Der neue Sänger der Band hat eine grandiose Darbietung abgeliefert und auch die Gitarristen standen dem in nichts nach. Das Publikum wurde immer wieder zum Mitsingen animiert und es gab auch eine Wall of Death, bei der vorher gefragt wurde welche Seite wohl gewinnen wird und schön Spannung aufgebaut wurde. Auch waren alle zu Witzen aufgelegt und kurz vor Schluss wurde mit einer großen Jägermeisterflasche angestoßen mit „Prost ihr Säcke“. Bei „Wake Up“ erschien noch einmal der Sänger von Black Tongue und beide sangen zusammen. Das Konzert wurde, wie erwartet, mit „You only live once“ beendet und wird jedem sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

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Freunde der härteren Gangart an Musik haben hier ihre wahre Freude gehabt und auch durch das enttäuschende Absagen der Vorbands konnte die Stimmung kaum gemindert werden. Suicide Silence ist nach wie vor eine der besten Death Metal/Deathcore Bands, die es gibt.

Zur Galerie gehts hier lang…

 

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Anett

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