Interview mit The Devil Wears Prada

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Kurze Antworten sind auch eine Form des Diskurses – The Devil Wears Prada sind nun mal viel beschäftigt. Wir haben uns nach der USA Tour mit dem etwas wortkargen Mike Hranica über Inhalte des neuen Albums von The Devil Wears Prada als auch über Kritik an der Szene unterhalten.

SL: Ihr habt seit Anfang des Herbstes die USA mit Memphis May Fire, Silverstein und Like Moths to Flames erobert. Wie war es und freut ihr auch schon auf die Daten in Deutschland?

Mike: Die Tour lief wie am Schnürchen! Wir können es kaum erwarten, mal wieder auf der anderen Seite des großen Teichs zu spielen.

SL: Was war der lustigste Moment auf eurer Tour bis jetzt?

Mike: Schwierig zu sagen, ich denke nicht in Rängen wenn es um lustige Momente in meinem Leben geht.

SL: Erzähl uns etwas über die Thematik eures neuen Albums “Transit Blues”.

Mike: Jeder Song hat seine eigene Identität. Beispielsweise “Lock & Load” handelt von den großen Problemen mit Waffen in den USA und den angebrachten Gesetzen, um Gewalttaten einzudämmen. Es ist wahrlich eine Epidemie, der wir hier ausgesetzt sind mit täglichen Schießereien in Stadt und Land.

SL: Nenne uns den neuen Song, der euch die meiste Spielfreude bereitet!

Mike: Wir haben bis jetzt vier neue Lieder live gespielt und ich muss sagen, dass “To the Key Of Evergreen” und “Flyover States” beide wirklich Spaß machen.

SL: Betrachtet man eure neue CD muss man sagen, dass es euer progressivstes und hervorragendstes Werk bisher ist.Wir würden gerne wissen, wie eure Lieder zustande kommen.

Mike: Vielen Dank! Wir schätzen das wert. Wir sind sehr demokratisch beim Songwriting, viel mehr noch als bei unserem früheren Material und ich denke, dass dieser Faktor auf dem neuen Album durchkommt.

SL: Was ist deine Meinung zur Musikszene im Gegensatz zu als ihr als Band angefangen habt?

Mike: Mir missfällt die Komponente des Posertums als auch der empfundenen Prominenz von manchen Bands. Man braucht, wie ich finde, wieder eine höhere Konzentration auf die Musik statt auf das Boyband Dasein. Diese Metaphorik ist einfach schwachsinnig. Es gibt natürlich viele gute Bands, die gute Musik machen. Aber es gibt leider auch genau so viele Bands, die sich mit Backtracks durch ihre Shows mogeln – das geht nicht.

SL: Was denkst du, wo du in zehn Jahren stehen wirst?

Mike: In zehn Jahren werde ich so ehrlich wie immer zu mir und anderen sein, egal, was die Aufgabe sein mag.

SL: Danke für das Interview und bis bald in Frankfurt!

Mike: Danke! Wir freuen uns auf die Tour in Deutschland!

Seht hier das Video zur Single “To The Key of Evergreen”:

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Alex Loeb

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