Review: Templeton Pek – Watching The World Come Undone

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Auch mit ihrem neuen Album bleiben Templeton Pek im langjährigen Schatten von Rise Against.

Gegründet haben sich Templeton Pek bereits 2005. “Watching The World Come Undone“ ist das fünfte Album der fleißigen Briten und beschäftigt sich mit den heutigen politischen und gesellschaftlichen Problemen. Das geschieht jedoch in einem musikalisch ermüdenden Rahmen: Jeder der zehn Songs besitzt den gleichen Aufbau und dieselbe Spannungskurve, was nach Zweidritteln der Platte zu einem Aufmerksamkeitsabfall führt. “Wir wollten von Anfang an, dass es eines dieser Alben wird, die wirklich einen großartigen Song nach dem Anderen enthalten“, hat sich Sänger und Bassist Neal Mitchell über das Album geäußert – und damit das Hauptproblem erkannt. Das neueste Werk des Trios wirkt nicht wie aus einem Guss, sondern vielmehr wie eine Aneinanderreihung von zehn schlagfertigen Singles. Das haben ihre großen Vorbilder Rise Against schon vor 14 Jahren besser gemacht.

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Ein paar Hits gibt es trotzdem: “The Aftermath“ ist nicht nur eine von vier Auskopplungen des Albums und mit seinem Refrain Namensgeber der Platte, sondern auch der zielstrebigste aller Songs. In der Bridge haben Templeton Pek zudem eine politische Rede integriert, was für Abwechslung sorgt. “Axis“ hingegen beginnt stark und verliert sich in der zu langen Bridge total. Hier und da ein klein wenig mehr Abwechslung hätten aus einem mittelmäßigen Album eine gute Scheibe gemacht.

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Jonathan Schütz

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