CD-Review: Stillbirth – Global Error

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Stillbirth sind eine 1999 gegründete Grindcore Band aus Hagen, die durch ihre eigene Mischung aus Grundcore mit Elementen des Death Metal und des Hardcore eine breite Fangemeinde gewonnen hat. Mittlerweile touren die Jungs auch in Amerika und das auch schon mit ihrem vierten Longplayer.

Name: Global Error  sb

Genre: Grindcore (mit Death Metal und Hardcore – Elementen)

Länge: 38:48min

Das Machtwerk beginnt mit einem Intro, dass einem Angriff einer Riesenechse ähnelt und voll einschlägt. Zwei Dinge, die uns während des gesamten Albums verfolgen werden gibt es schon hier. Die stetigen Wechsel zwischen rasanten Parts und Mid- bis hin zum Downtempo und zweitens, die bösen, tiefen Growls des Sängers.

Es folgt ein nahtloser Übergang in den Song „Chainsaw Thoutcut“, welcher die im Intro angedeuteten Tempowechsel direkt einmal zur Schau stellt und zusätzlich mit Maschinenpistolen Riffings überzeugt. Dazu gesellen sich brachiale Midtempo-Passagen und böse Growls, die durch den starke Backings unterstützt werden.

Der nächste Song hört auf den klangvollen Namen „Open Up This Fucking Pit“ und ist im niedrigeren Tempobereich angeordnet. Der Song endet im Endeffekt tatsächlich in einem brachialen, brutalen Breakdown mit passendem Rappart.

Der Titelsong „Global Error“ hält an diesem Konzept fest und fühlt sich dadurch an wie mehrere Schläge ins Gesicht. Die präzise Gitarrenarbeit fällt besonders auf und verleiht dem Song eine ganz eigenen Note.

Mit „Mothertrucker“ haben wir nun den längsten Titel des Albums vorliegen. Hier zeigt sich, dass die Hagener Jungs einen recht eigenen Humor haben und dieses super vertreten können. Lyrisch geht es um nicht jugendfreie Themen… Doch darauf müssen wir nicht unbedingt eingehen. Fest steht, dass das Parental Advisory – Logo auf der Rückseite ausnahmsweise gerechtfertigt ist.

 

Zusammengefasst gibt es eine sehr abwechslungsreiche Platte, die mit präzisen Arbeiten an den Drums, brachialem Gesang, anstandslosem Bassspiel und starkem Riffing überzeugt. Viele Tempowechsel versüßen den Hörspaß. Doch die Downtempo-Parts sind einfach die stärksten!

Alles in allem eine Album, welches für Old School Grindcore Fans ein absolutes Highlight sein wird! Absolute Empfehlung! Und es gibt Pig Squeals! Yeah!

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