CD-Review: Empty Handed – A Memory No One Clings Onto

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Die Stadt Leipzig hat sich in der jüngsten Zeit zu einer wahren Hardcore-Hochburg entwickelt, und hat eine rege und lebhafte Core-Szene hervorgebracht.

Zu deren Vertretern gehören auch EMPTY HANDED, die sich im Jahre 2009 gegründet haben, und hiermit nach zwei EPs mit „A Memory No One Clings Onto“  ihr Debüt-Album vorlegen.

Name: EMPTY HANDED     Album:  A Memory No One Clings Onto

Genre: Melodic Hardcore     Erscheinungsjahr: 2013 emptyhanded_cover

 

Stilistisch ist die Band im modernen Melodic  Hardcore – Bereich anzusiedeln.

Die dargebotene Musik ist von einer steten melancholischen Atmosphäre durchzogen, und die Songs kommen mal hymnisch treibend daher, mal schwelgen sie in wehmütig verträumten Gefilden.

Darüber liegen Shouts, die emotional wirken, ohne weinerlich oder wehleidig zu klingen.

All das ist in einer klaren, organischen und warmen Produktion verpackt.

EMPTY HANDED machen auf ihrem Album-Erstling vieles gut und richtig, lassen jedoch wirkliche eigene Merkmale und innovative Elemente, die sie von der Masse an Genre-Kollegen abheben könnten, vermissen.

Dennoch ist dieses Album wärmstens als gekonnte und gelungene Interpretation von melodischem Hardcore zu empfehlen.

Anspieltipp:

Stay (Feat. Jonas)

Tracklist:

  1. Jauntiness
  2. Autumn
  3. Stay (Feat. Jonas)
  4. Fiveeighteen
  5. Summer
  6. Loneliness
  7. Anxiety
  8. The Curtain Fell
  9. Time
  10. Deadness

 

BEWERTUNG:

8 von 10 Punkten

Facebook: https://www.facebook.com/emptyhandedhc

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