CD-Review: Dein Feuer – Porzellan

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Dein Feuer sind eine 2011 in Mannheim gegründete Metalband, die durch stark durchdachte Texte und treibendes Riffing punkten kann.

Name: Porzellan                   Genre: Metal(Thrash/Groove/Heavy/NDH) deinfeuer_CD_Cover

Länge: 38 Minuten              Erscheinungsdatum: 2014

Das Album beginnt mit einem Intro, welches meiner Meinung nach die größte Schwäche der Scheibe ist. Die meisten Hörer werden denken, sie bekommen einen schlechten Rammstein-Ableger zu hören, doch dem ist definitiv nicht so.

Schon beim ersten Song „Spieglein, Spieglein“ hört man, dass die Band mit groovigem Gitarrenspiel, vielfältigem Gesang und einem unglaublich hartnäckigem Refrain überzeugen kann.

Direkt hierauf folgt mit „Gif“t ein weiteres Brett. Dieses Mal bekommt der Hörer das beste Solo des Albums zu hören. Wieder gibt es starke Riffings, ein abwechslungsreiches Schlagzeugspiel und einen extrem einprägsamen Refrain.

Als nächstes läuft der Titel „Lautlos“, welcher mit einem höherem Tempo aufwartet und dadurch für mehr Abwechslung sorgt.

Nun folgt der selbst betitelte Track „Dein Feuer“, der richtig reinhaut. Er ist unglaublich gut und meiner Meinung nach der beste Song des Albums.

Dein Feuer1„Lautlos“ ist der kürzeste Song des Albums. Hier wird zu den groovigen Riffings noch ein weiterer Aspekt hinzugefügt. Ein stark melodischer Part zeigt, dass die Band auch in leiseren Tönen überzeugen kann. Sänger Heribert beweist zudem eindrucksvoll, dass er auch des Cleangesangs mächtig ist.

Zum Song „Schwesterherz“ muss man nicht viele Worte verlieren. Instrumental auf hohem Niveau und auch textlich sehr beeindruckend.

Zum Abschluss des Silberlings gibt es noch „Elmsfeuer“ auf die Ohren. Bei diesem Lied ist mir insbesondere aufgefallen, dass der Drummer mit einfachen Mitteln eine große Wirkung erzeugt. Top! Die Gitarren ziehen sich leicht zurück, was bewirkt, dass der Track sehr atmosphärisch wirkt.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Dein Feuer“ für Fans von deutschsprachigem Metal definitiv eine Empfehlung sind. Für ein Debütalbum eine sehr überzeugende, starke Leistung! Leider ist die Truppe viel zu unbekannt! Reinhören und live sehen!

 

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Gast

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