CD-Review: Another Heros Fall – The Beast Within

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Ihr Motto lautet „Darf´s auch ein bisschen mehr sein?“ und dieses Motto verpacken sie in ihrer neuen E.P. The Beast Within einfach perfekt. Schnelle´s Doublebass-Gehämmer, melodische Riffs, Synthesizer die perfekt eingebracht sind und niemals überladen wirken und Gesang der für das Genre selten durchweg sehr tief angesetzt ist. Another Hero´s Fall eine Band deren Musiker aus Koblenz und Trier stammen.

Name: The Beast Within     Genre: Melodic Metalcore

Länge: 18 Minuten                Erscheinungsdatum: 2014

Wir fangen einfach mit dem ersten Song an. „Untamable“ startet mit leichten Streichern, Synthies die leicht Choral anmuten und einem Elektro Beat bis zum Break und einem starken Wiedereinstieg. Hierbei sticht der Gesang heraus der einen Kontrast zum stark Melodisch gespielten Instrumental darstellt, da er nur aus Growls und sehr tiefen Shouts besteht, die Choral Synthies sind durchgehend vorhanden und fügen sich sehr passend in das Gesamtbild des Songs ein.

Der Zweite Song der EP „Mind Trap“ fängt brachial an und bleibt es durchgehend. Das ist so ein typischer Song der die Menge einfach zum moshen animiert, doch trotz dieser rohen Kraft, die im Song steckt, lassen sie es sich nicht nehmen die Lead-Gitarre trotzdem melodisch spielen zu lassen.ahf

Song Nummer drei hört auf den Namen „Booze Blues“ und auch hier sind wieder die altbekannten Streicher vertreten, es ist außerdem der erste Song in dem man auch etwas höhere Shouts zu hören bekommt. Zusammengefasst lässt sich sagen,  dass die Gitarren leicht vom Djent inspiriert zu sein scheinen, doch die Melodik geht nicht verloren, was jedenfalls nicht zuletzt der großartigen Arbeit des Drummers zuzuschreiben ist.

„Bitemarks“ – Song Nummer vier ,diesmal weniger Synthies und mehr brachiale Kraft. Wenn man die Scheibe bis jetzt mochte, wird man auch hier nichts zu meckern haben und den Song lieben.

„Howl With Me“ – der fünfte und letzte Song der EP. Hier werden wieder mehr Synthies (Piano-Klänge) verwendet, die im Wechsel mit den schnellen Core-lastigeren Parts ein wunderbares Gesamtbild ergeben. Wieder einmal eine extrem gute Leistung des Drummers und der Gitarristen, welche die trotz roher Gewalt nie die Melodie außer Acht lassen.

 

Zusammenfassend sei gesagt, dass es ein sehr melodisches Album geworden ist. Es hat keine nennenswerten Fehler vorzuweisen. Wünschenswert für das nächste Werk wären mehr höhere Shouts, wie im Song „Booze Blues“, da auf Dauer der Gesang etwas einseitig wird. Allerdings ist das nicht dem Stil des Sängers geschuldet, welcher sein Handwerk wirklich tadellos beherrscht.

8.0 von 10 Punkten – Eindeutig eine Empfehlung.

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